Thoughts in August and September

8.10.16

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Wenn du niemanden auf's Feld lässt, kann dir auch niemand in die Karten schauen, dich austricksen, dir etwas wertvolles wegnehmen. Ich glaube, ich bin noch nicht bereit dafür, denn letztes Mal ist es überhaupt nicht gut gegangen. Wer sagt, dass es jetzt anders ist?

Fehlt mir der Mut diese Frage zu stellen, weil ich Angst vor der Antwort habe? Oder weil ich, falls er die Frage erwidern würde, selbst keine Antwort darauf hätte? Bin ich eine Meisterin in Selbsttäuschung und binde ich mir selbst einen Narren auf?

Er nahm mein Gesicht und küsste mich, als sei er am Ertrinken und meine Lippen Sauerstoff.

Vielleicht lernt man tatsächlich etwas mehr zu schätzen, weil man es nicht hat.
Wenn auch nur temporär.


Ich bin inzwischen der Ansicht, dass ich schon all in spiele. Auf Risiko. Mein Herz lege ich auf den Tisch, es wird mein Einsatz sein. Entweder ganz oder gar nicht. 

Wieder fahre ich die altbekannten Straßen entlang, zu dir. Ich hatte nicht gedacht, dass ich diesen Weg tatsächlich irgendwann wieder sehen würde. Zumindest nicht so bald. Allerdings wurde mir bewusst, dass ich schon lange nicht mehr das gleiche Mädchen bin wie früher. 

Bei all den Entscheidungen, die ich in diesem Jahr getroffen hatte, war diese eine, auf die ich absolut stolz bin. Wieder ein bisschen gewachsen, wieder ein bisschen mehr zukünftiges Ich.
Jetzt weiß ich, welcher Weg zu gehen ist.

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2 Gedanken

Schon im Voraus: danke für den Kommentar :*

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