Thoughts in June and July

5.8.16

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Ich muss immer noch die Scherben aufsammeln. Aufräumen, putzen.
Mein Herz, ein einziges Durcheinander. 
Denn auch wenn ich mich stark gebe, so hatte es mich wohl mehr getroffen als gedacht.

Wird es irgendwann wieder so sein, dass ich so fühle, wie ich es bei dir getan habe?
Warum merke ich erst jetzt, dass ich es, dich, uns unglaublich vermisse?

Was ist nur los? Ich erkenne mich gar nicht wieder...

Ich werfe den Anker in der Hoffnung, dass ich kurz in diesem Hafen verweilen darf.
Wer weiß, vielleicht auch ein bisschen länger.

Und ich schweige, weil ich kein Versprechen geben möchte, 
bei dem ich mir nicht sicher bin, dass ich es wirklich halten kann.

Manchmal reichen deine Bemühungen eben nicht aus.
Das, was du tust, scheint nicht genug zu sein. Schon wieder.

Wenn ich jetzt die Zeit zurückspulen und mich nochmals entscheiden könnte,

würde ich den Weg immer noch wählen? Ich weiß es nicht...

Vor einem Jahr tanzten wir auf Bierbänken, quälten uns ab mit der toten Sprache, 
kletterten zwischen Bäumen und wedelten mit Puscheln. Machten Stimmung, tanzten im Gras. 
Riefen dabei "Lasst euch nicht unterkriegen!", "Kämpft weiter!" und "Nicht aufgeben!". 
Mir fehlt dieser Zuspruch. Mir fehlt mein geliebter Freundeskreis. Mir fehlt mein altes Leben. 

Wieso verrenne ich mich da schon wieder? Lerne ich denn nie?
Aber vielleicht hoffe ich einfach immer, dass es dieses Mal anders wird.


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2 Gedanken

  1. ich finde deinen schreibstil so schön und einige der gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Sandy www.golden-shimmer.blogspot.de

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Schon im Voraus: danke für den Kommentar :*

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